Weinbau - Technologie
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Die Arbeit im Weinberg und im Keller baut gänzlich aufeinander auf, denn es gilt: kein hervorragendes Gewächs ohne exzellentes Rebgut. Im Folgenden stellen wir den entsprechenden Arbeitsprozess in Bildern vor.
Schnitt – Die Schnittarbeiten beginnen im Januar.
Kurzzapfenschnitt - der Rebschnitt entscheidet über die Stockbelastung als wichtigem Qualitätselement.
Ertragsgrundlage – Pro Stock werden max. 5 helle Knospen belassen.
Knospentrieb – Ende April. Durch Knospenselektion werden 2 Triebe je Ertragsgrundlage eingestellt.
Nach der Rebblüte – Mitte Juni. Im Zuge der Traubenselektion nach der Blüte wird pro Trieb eine Traube belassen.
Rebfläche – Inmitten der Vegetationsperiode.
Traubenselektion – Im August erfolgt die endgültige Ertragsbeschränkung.
Weinlese – Die Zeit der Weinlese wird durch die Rebsorte, den Jahrgang und die Güte des zu erzeugenden Weins bestimmt.
Aszútraube – Die Lese der Aszútrauben erfolgt in mehreren Schritten.
Aszútraube – Die Aszúbildung wird in bedeutendem Maße durch die Witterungsverhältnisse beeinflusst.
Empfang des Traubenguts – Nach der Lese gelangt das Traubengut binnen kurzer Zeit an den Verarbeitungsort.
Selektionstisch – Auf die Selektion während der Lese folgt eine weitere Selektion zwischen dem Abbeeren und dem Pressen.
Selektionstisch – Es dürfen nur Trauben hervorragender Güte in die Presse gelangen.
Selektionstisch – Etwaige Blätter und sonstige Verschmutzungen werden ebenfalls hier selektiert.
Förderband – Das Traubengut gelangt vom Selektionstisch in die Abbeermaschine.
Selektionstisch – Das Traubengut gelangt auf dem Gravitationsweg von der Abbeermaschine in die Presse.
Pneumatische Presse – Die Verarbeitung erfolgt unter ständiger Kontrolle an einem Ort.
Pneumatische Presse – Das Pressen der Trauben erfolgt mit geringem Druck auf schonende Weise.
Weichung der Aszúbeeren – Die Aszúbeeren werden in gärendem Most 12-24 Stunden lang aufgeweicht.
Pneumatische Presse – Das Pressen erfolgt unter einem „Stickstoffkissen.
Most – Gepresster und geklärter Most.
Stahltanks – Ein Teil der Weine wird in Edelstahltanks vergoren.
Stahltanks – Die sog. reduktiven Weine werden 5-6 Monate lang in Tanks vergoren.
Reifekeller – Die Fassreifung erfolgt in 220-l-Fässern, wobei Aszúweine 2 Jahre lang und Szamorodni-Weine ein Jahr lang im Fass reifen.
Cladosporium cellare – Dieser charakteristische Kellerschimmel der Tokajer Keller ist unter dem Aspekt der Reifung der Weine unerlässlich.
Abfüllanlage – Auch bei der Abfüllung setzen wir modernste Technik ein.
Abfüllung – Die Qualitätsweine werden in 0,75-l-Flaschen, die Weinspezialitäten in 0,5-l-Tokajerflaschen gefüllt.
Abfüllung – Es gilt die Frische und Sortentypizität der Weine zu bewahren.
Abfüllung – Wir verwenden bei unseren Weinen in jedem Fall Korken.
Abfüllung – Von der Abfüllanlage gelangt der Wein in Lagerkisten.
Furmint-Flaschen – Nach der Abfüllung lassen wir den Wein einige Wochen ruhen.
Maschinelle Etikettierung – Dank der maschinellen Etikettierung können wir Kundenbestellungen binnen kürzester Zeit erfüllen.
Aszú-Flaschen – Aszúweine reifen nach der Abfüllung noch mindestens ein Jahr auf der Flasche.
Manuelle Etikettierung – Aszúetiketten werden manuell aufgetragen.
Manuelle Etikettierung – Höchste Präzision und Aufmerksamkeit erfordernde Arbeit.
Fertigwarenlager – Hier lagern die abgefüllten Weine.
Fertigwarenlager – Hier werden die Verpackung und die Weine auch auf ihren Transport vorbereitet.
In den Jahren 1872-74 wurde auf königliches Geheiß zur Ausbildung lokaler Fachkräfte eine Winzerschule gegründet. Das Schulgebäude war das heutige Schlosshotel, an das sich der Keller und das darüber befindliche Kelterhaus als Schauplatz des praktischen Unterrichts organisch anschlossen.
Das Kellereigebäude besteht aus zwei Teilen. Der Gebäudekomplex wurde vom Architekten Ferenc Salamin, einem Schüler von Imre Makovecz, entworfen, der derzeit als Chefarchitekt von Szerencs und Umgebung tätig ist. Die Bauausführung erfolgte dann geteilt. Ein leitender Aspekt bei der Erstellung der Entwürfe war, dass das ursprüngliche natürliche Bild weitestgehend erhalten bleiben und das Gebäude aus möglichst natürlichen Grundstoffen (weißes Gestein aus Mád, Holz) erbaut werden sollte.
Das Originalgebäude über dem Keller fungierte als Kelterhaus und beherbergt heute die Büroräumlichkeiten.
Im zweiten Abschnitt erfolgt der Prozess der Verarbeitung des Rebguts. In einem der beiden Gebäudeflügel, die sich an den Verarbeitungsraum anschließen, ist die Abfüllanlage untergebracht. Im zweiten Trakt befindet sich der sog. Tankraum.
Der Arbeitsablauf in der Kellerei ist sehr komplex, Traubenverarbeitung, Weinbehandlung, Reifung, Abfüllung und auch Lagerung erfolgen an einem Ort.