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Lange Weinlese

17. November 2009.

Lagebericht zur Lese von unserem Önologen István Varkoly:

Infolge eines trockenen, warmen Sommers entwickelte sich der Zuckergehalt des Rebgutes vorteilhaft. Anfang September konnten wir den Muscat Lunel lesen, danach gelangte auch der Saft des trockenen Furmint in die Fässer. Leider wurden weniger Aszú-Beeren als erwartet gelesen, die allerdings von bester Güte waren.

Aus Sicht des Winzers Ákos Keresztes:

Die Länge der heurigen Lese ist schon langsam rekordverdächtig. Bereits am 8. September wurde mit der Lese des Muscat Lunel begonnen und am 11. November gab es immer noch Trauben draußen auf den Stöcken, da wir die Lese aufgrund der Herbstregenfälle mehrmals unterbrechen mussten. Trockene Weine wie Furmint und Lindenblättriger sind schon alle vergoren, ebenso der halbtrockene Muscat Lunel und der halbsüße Lindenblättriger, der Most für die Süßweine gärt gerade aus.

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„Gyalázod a bort, hogy nem ád eszet?
Mi hathatósabb a bornál ugyan?
Nem látod: az ember, hogyha jót iszik,
Mily dús, pörét megnyerte, végrehajt
Mindent, barátját fölsegéli; boldog.
Hozz hát nekem egy kancsóval: az eszem
Hadd áztatom meg s mondok egy okost.”

Arisztophanész: Ész-áztató bor
Schlosshotel Gróf Degenfeld ****
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